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Erin und Kai

Hallo alle...

Hier ein St�ckchen Erin und Kai. Kein Lemon oder dergleichen, sondern... ich wei� nicht, ich fand es sehr interessant, weil es darum geht, wie weit es geht, es geht um gehorchen und Strafe und... ja. Lest es einfach mal. Stilistisch ziemlich mies, aber egal.

Achja... Mesha, Kaneda... vor ist der 3 Teil von Haremsn�chte?!?!?!?!? Haaaaaaaaben will!!!!!
^______^

Keine Diskussionen

Am Morgen erwachte Erin verspannt, er hatte Schmerzen und ihm war kalt.
Er rutschte nach hinten, um mehr Decke abzubekommen, rollte sich zusammen und bibberte vor sich hin.
Decke wurde �ber ihn geschoben, in dieser kalten Stunde vor Sonnenaufgang. Liebevoll. Finger ber�hrten sein Haar, fast ein Streicheln.
"...es tut so weh...", fl�sterte er heiser.



Die Finger zausten sein Haar einen kleinen, z�rtlichen Moment, dann glitt Kai aus dem Bett, tapste im Dunklen �ber den Fu�boden und war hinaus.
Erins Kopf war leer und gleichzeitig zu voll. Es dr�hnte. Beinah als h�tte er einen Kater.
Kai kam zur�ck, er hielt ein Glas Wasser, das im Dunkeln schimmert. "Komm, trink das..." Er half ihm, damit er nicht kleckerte.
Erin trank durstig und legte den Kopf dann wieder hin. "Wie sp�t?", murmelte er.
"Halb sechs ..." Er strich noch einmal �ber Erins Wange, dann ging er ums Bett herum, um sich wieder hinzulegen.
Erin schwieg. Erst. K�mpfte gegen die Tr�nen an. "...es war zu viel..."
Dann Kai war pl�tzlich wieder vor ihm, hielt ihn fest, streichelte ihn und Erin rutschte n�her, bis er in seinen Armen lag und weinte.
Kai streichelte ihn, tr�stete ihn, so gut es nur ging.
Der J�ngere klammerte sich an ihn, redete sinnloses Zwug, wenn er grade was herausbrachte.
"Es wird alles gut... alles wird gut ... ich hab dich lieb und das passiert nicht wieder ..." Er war wunderbar warm.
Erin beruhigte sich langsam wieder. Wurde damit auch stiller.
Kai rieb ihm mit dem Zeigefinger unters Kinn. "Wir m�ssen es zusammenschaffen..."
Erin nickte langsam. "Kai... ich kann das nicht... wenn ich denke, du bist in Gefahr, kann ich nicht danebensitzen. Ich... ich wei�, du meinst, du konntest ihn einsch�tzen und du hast es ja auch geschafft, aber Niklas sagte, Cherub sei englischer Meister gewesen... ich hatte Angst, er tut dir was..."
Kai streichelte ihn beruhigend. "Erin .. ich seh das. Und ich sehe auch, wie du es siehst, n�mlich nicht rational. Fakt aber ist, dass du dich nicht einmischen darfst - weil es MICH gef�hrdet. Wenn wir ne weile zusammen... ge�bt haben, dann sind wir ein Team, das gemeinsam besser mit ner Gefahr - die es ja hoffentlich nicht mehr geben wird - fertig wird."
Er k��te ihn.
Erin seufzte leise. *ER* glaubte, Cerub h�tte vielleicht aufgeh�rt, es hatte so ausgesehen. Aber was sollte er noch sagen? So nickte er nur.
"Und ... er hat angefangen... ich wollte keinen �rger, ich wollte nur, dass er den Kleinen in Ruhe l��t."
Erin nickte wieder.
"Ich bin keine Kampfsau, die sich unbedingt schlange muss, ja?"
"Ich wei�...", kam es ganz leise. 'Aber auch wenn du mein Herr bist, halte ich dich noch nicht f�r unverwundbar oder unfehlbar.'
"Ich hab viel zuviel Angst, um mich zum Idioten zu machen."
Erin schloss nur die Augen. �berlegte, wann er seine Strafen eigentlich je wirklich verdient hatte, au�er beim Weglaufen.
Kai k��te ihn auf die geschlossenen Augen, wartete eine Weile.
Erin sah ihn irgendwann wieder an, betrachtete ihn schweigend in der D�mmerung. "Ist es ein Ziel, dich f�r unfehlbar zu halten?"
"Nein ... warum?"
"Ist es ein Ziel, das ich mein Leben nicht f�r dich riskieren darf?"
"Nein..." In Kais Gesicht zuckte es.
Erin sah ihn an und fragte sich noch, ob er die Frage nach dem Sinn der Strafe noch formulieren musste.
"Das Ziel ist, dass du tust was ich sage. Und das hast du in zweierlei hinsicht v�llig verbockt. Ich hab dir eine eindeutige Anweisung gegeben. Ich hab gesagt, verschwinde. Und du bist nicht verschwunden."
Erin seufzte nickend und schlug die Augen nieder. Nein. Er verstand es, aber er wollte es nicht akzeptieren. Er hatte wirklich das Gef�hl, Kai wollte ablenken. Es f�r sich richtig drehen.
"Vielleicht h�lst du dich f�r kl�ger, weil du studierst. Vielleicht denkst du, du w�rst mir �berlegen, weil du ... B�cher liest, bei denen ich schon nicht den Klappentext begreife. Aber darum geht es nicht. Wenn du den", Erin sch�ttelte den Kopf, "Weg mit mir gehen willst, dann geht es um Gehorsam. Und Gehorsam hei�t nicht, wir diskutieren etwas aus, und du tust es dann, nachdem meine Argumente dich �berzeugt haben. Dass hei�t es nicht!" Er schlug mit der flachen Hand auf seinen Oberschenkel. "Und verdammt noch mal, DAS WAR AUCH NOCH WAS, WOVON ICH IM GEGENSATZ ZU DIR WAS VERSTEHE!"
Erin hatte beim Klatschen seiner Hand zusammengezuckt und zog sich wieder zur�ck, zusammen und nahm die Arme vors Gesicht. Schluchzte. "...es tut mir leid..."
Kai zog seinen Kopf an sich, achtsam den R�cken nicht ber�hrend. "Schhhhh... Ist ja gut..."
Erin hielt die Luft an und bekam Schluckauf. Es waren grade Grenzen, an die er kam.
Kai streichelte ihn. "Ruhig, ganz ruhig. Ich hab versprochen, ich pass auf ... komm, scht. Meiner .. mein S��er..."
Erin beruhigte sich, schon wieder still. Unendlich m�de, elendig.
"Jetzt gilt es, was?" meinte Kai, streichelte ihn. "Jetzt ist es kein Spa� mehr ... jetzt ist es mehr, als ein ... Lippenbekenntnis. Erin, ich liebe dich, und ich werde meinen Teil immer tun."
"...es geht mir beschissen. Es sollte mir gut gehen, dabei, aber das tut es nicht."
"Weil dein Kopf noch nicht dabei ist. Wenn du nicht meinst, dass du Strafe verdienst, warum sagst du es dann nicht?"
"Du hast mich ignoriert", sagte der junge Engl�nder trocken, ohne ihn anzusehen.
"Stimmt, weil ich sauer auf dich war. Sonst hast du mich auch schon angesprochen, oder?"
"Ich konnte nicht. Es war... die schlimmste Strafe, die ich jemals bekam. Ich f�hlte mich schuldig und ich hatte Angst. Ich konnte nichts sagen. Am liebsten h�tt ich mich mit der Peitsche erschlagen. Mich selbst strafen zu m�ssen war dazu noch fast so schlimm, wie das du mich ignorierst."
Kai streichelte sein Gesicht. "Es sollte eine schlimme Strafe sein." Er hielt ihn fest. "Ich war der Meinung, dass du eine schlimme verdient hast. Ich bin keiner der Poser, die da im Basement getanzt haben. Und ich will jetzt eine ehrliche Antwort von dir."
"Ich hab es schon gesagt", fl�sterte er. "Es war zu viel. Viel zu viel."
Kai streichelte sein Gesicht weiter, sagte nichts, steckte aber z�rtlich die Decke fest.
"Ich will nicht, das es mir schlecht geht", wisperte er leise.
"Ich auch nicht..."
Erin seufzte. "Fragst du meinen Vater nach Schmerztabletten? Aber bitte starken...", bat er.
"Hast du gerade genommen, sie sollten gleich wirken."
Erin seufzte, nickte und schloss die Augen. "Warum hast du mich nicht aufgehalten?", wisperte er.
Kai antwortete nicht sofort, musste sich erst eine Antwort �berlegen. "Du hast mir die Brust zugedreht."
Erin 'hmte' leise, blieb still liegen. Er hatte es sich wirklich, wirklich gew�nscht. Einfach so. Nach dem ersten Schlag. Unabh�ngig von ihrer St�rke.
Kai stand irgendwann wieder auf, stieg auf seiner Seite ins Bett.
Erin blieb liegen, f�hlte mit, wie der Schmerz nachlie�.
Kai rollte sich irgendwann zusammen, drehte ihm den R�cken zu. "Schon besser?" fragte er f�rsorglich.
"Ja, besser." Nur einsam.... Erin �ffnete die Augen wieder, beobachtete, wie die Tapete heller wurde.
Im Haus wurden Ger�usche laut, jemand lief umher. Kai stand auf und ging zur T�r.
Erin beobachtete ihn dabei.
Er wirkte ... genauso einsam, traurig.
"Kai...?"
"Ja ..." Er drehte sich um, lehnte sich mit dem R�cken an die T�r.
"...wo... willst du hin?"
"Ich wollte was ins Wohnzimmer. Lesen."
Erin blinzelte, "Willst du... mich... nicht... vielleicht... h-halten?", fl�sterte er.
Kai kam zum Bett, kroch zu ihm unter die Decke und nahm ihn sacht in den Arm.
Erin kuschelte sich an, froh, wirklich froh, das er da war. "Lass mich nie allein...", bat er.
"Lass ich nicht ..." Er streichelte ihn noch ein bisschen. "Meins du, du kannst schlafen, wenn ich dich festhalte?"
Erin nickte langsam, "Ich glaube schon." Seine blonden Haare kitzelten weich Kais Hals.
Sie wurden wieder und wieder glattgestrichen. "Dann versuch es jetzt mal ....", schlug er ganz leise vor.
Erin schob seine Hand unter Kais Nacken. "Ich liebe dich..."
"Ich dich auch ..... mein Sch�ner..."
Erin seufzte ein wenig gl�cklicher und schlo� die Augen, suchte den Schlaf, den er so dringend brauchte.
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